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Herzlich Willkommen zur Altmühlfrankenschau!
Eine Regionalmesse für Altmühlfranken PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Messeleitung   
Freitag, den 21. Januar 2011 um 12:28 Uhr

Vom 17. bis 20. März findet in Gunzenhausen die nächste große Verbrauchermesse statt. Eigentlich müsste sie wie gewohnt Altmühlschau heißen, doch der Name wurde geändert in Altmühlfrankenschau. Der Landkreis als ideeller Träger, die Stadt Gunzenhausen als Gastgeber und die Firma Josef Werner Schmid GmbH als Ausrichter setzen auf eine verstärkte Kooperation innerhalb der Region, damit diese mehr Gemeinschaftsgeist entwickelt und ihre Stärken besser darstellen kann.

altmuehlfrankenschau

Ziehen bei der Altmühlfrankenschau 2011 in Gunzenhausen und auch langfristig an einem Strang: der Gunzenhäuser Bürgermeister Joachim Federschmidt, Landratsvize Robert Westphal und Weißenburgs OB Jürgen Schröppel, eingerahmt von Josef Albert Schmid und IHK-Vizepräsidentin Erika Gruber.

Foto: Dressler

Mit im Boot sitzt im Grunde auch die Stadt Weißenburg. Sie führt ebenfalls alle zwei Jahre eine solche regionale Informations- und Verkaufsausstellung durch, zuletzt im Frühjahr 2009. Die Messe in der Kreisstadt hieß dementsprechend WUG 2009. Auch damit ist nun Schluss. Künftig wird auch Weißenburg – im Wechsel mit Gunzenhausen – alle vier Jahre zu einer Altmühlfrankenschau einladen.

Das verkündete Oberbürgermeister Jürgen Schröppel auf einem Pressetermin im Gunzenhäuser Rathaus, das hatte Premiere und zeugte für den Willen zum gemeinschaftlichen Handeln. „Wir müssen endlich aufhören mit dem Kleinklein und dem Nebeneinander. Und wenn wir etwas machen, müssen wir es richtig machen“, formulierte Schröppel. Die beiden Standorte Gunzenhausen und Weißenburg seien gut für die regionale Wirtschaftsmesse. Es gelte, die Kräfte zu bündeln. Beide Städte hätten ja bisher schon mit der Firma Schmid einen professionellen Partner an der Seite, mit dem man sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Bekanntlich verfüge Schmid über solide Hallen, die gut nutzbar seien und auch optisch gefielen.

Leistungsfähigkeit der Region besser darstellen

In dieses Horn stieß auch der Gunzenhäuser Rathauschef Joachim Federschmidt. Nach seiner Überzeugung muss die Leistungsfähigkeit der Region noch besser dargestellt werden. Mit der Altmühlfrankenschau habe man die Chance, eine neue Marke mit Erfolg zu entwickeln. Das neue Messekonzept beruht auf dem Regionalmanagement, das der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen angekurbelt hat. Ein erster Schritt bestand darin, dem Landkreis zur besseren Vermarktung einen neuen Namen zu geben. Gefunden wurde „altmühlfranken“ mit dem Zusatz „Der starke Süden“. Daran erinnerte stellvertretender Landrat Robert Westphal.

Auf möglichst vielen Ebenen wolle man die Gemeinsamkeiten im Landkreis stärker herausstellen, wohl wissend, dass es zwischen den beiden Altlandkreisen eine gewisse Trennung gegeben habe. Die Altmühlfrankenschau – zunächst in Gunzenhausen und dann zwei Jahre später in Weißenburg und in diesem Turnus so weiter – ist für Westphal die logische Fortführung des eingeschlagenen Kurses. Letzlich werde die Altmühlfrankenschau dazu dienen, „uns im Landkreis einen Schritt näher zusammenzubringen“. Der Firma Schmid mit Sitz in Mörs­lingen nahe Dillingen an der Donau kann die neue Entwicklung und der neue Geist in Altmühlfranken nur recht sein.

"Für alle eine Schau"

Das bekräftigte Josef Albert Schmid, in dem Familienunternehmen unter anderem für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Nicht ohne Grund hat seine Firma als Motto für die vier Tage auf dem Gunzenhäuser Schießwasen „Für Alle eine Schau“ gewählt. Auch das Logo von Altmühlfranken findet sich auf dem Plakat, mit dem in den nächsten Wochen für die regionale Verbrauchermesse geworben wird. Schmid erwartet wie die beiden Bürgermeister, dass das Konzept der Altmühlfrankenschau in Zukunft noch mehr heimische Firmen dazu bewegen wird, an den Messen an beiden Standorten teilzunehmen. Letztlich stelle die Altmühlfrankenschau ein gelungenes Beispiel für die Zusammenarbeit von öffentlicher Hand und Privatwirtschaft dar.

Auch Erika Gruber aus Gunzenhausen, Vizepräsidentin der Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken und Vertreterin des Einzelhandels, ist seit Langem dafür, dass sich der Wirtschaftsraum Altmühlfranken endlich als Einheit präsentiert. Die siebte Altmühlschau im Jahr 2007 habe eine gute Resonanz erfahren. Jetzt bestehe die Gelegenheit, die Leistungskraft der vielen kleinen Betriebe einer noch breiteren Öffentlichkeit zu zeigen. Gruber hat Hoffnung, dass noch mehr Menschen aus dem Ballungsraum Nürnberg an einem der Messetage im März nach Gunzenhausen fahren werden. Auch ein Schirmherr für die diesjährige Verbrauchermesse der Region wurde bereits gefunden. Es ist Dr. Ingo Friedrich, der frühere langjährige Europaparlamentarier aus Gunzenhausen. Friedrich ist auch jetzt noch in Brüssel präsent und betreibt dort Lobbyarbeit, etwa als Präsident des Europäischen Wirtschaftssenats (EWS) und für die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (VBW).
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 21. Januar 2011 um 12:33 Uhr